2018 Pfingst-Zeltlager
"Auf nach Datzeroth"

Auch in diesem Jahr haben der FC Straberg und die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Straberg wieder ein Pfingstzeltlager für Ihre Jugend durchgeführt. Es war bereits die 46. Auflage dieser Veranstaltung, die damit eine wahre Institution im Walddorf ist. Nur in einem Jahr musste das Zeltlager einmal wegen schlechtem Wetters abgesagt werden. Aber gegen die eventuel widrigen Wetterbedingungen hatte die Bruderschaft im letzten und auch in diesem Jahr jeweils ein großes nagelneues Mannschaftszelt für je bis zu 14 Jugendliche beigesteuert.

Los ging es wieder am Freitagnachmittag, als 34 Jungen (ferienbedingt etwas weniger als in den Vorjahren) im Alter von 6-16 Jahren aus Straberg und Umgebung voller Vorfreude und bei bestem Wetter in den Bus stiegen. Das diesjährige Ziel war wieder der Campingplatz Seiferts Au in Datzeroth im Westerwald, idyllisch gelegen direkt am Ufer der Wied. Dort hatten die fleißigen Betreuer - alles Ehrenamtler aus dem Walddorf - bereits seit Donnerstagmorgen alle Zelte aufgebaut und die Ausrüstung und Verpflegung verstaut, sodass das Abenteuer für die Kinder direkt losgehen konnte. Dazu gehörten unter anderem Schlauchbootrennen im und Spiele am Bach, Schwimmbadbesuch, selbst gebaute Bumerangs, jede Menge Fussball, Wasserschlachten, Kokeln am Lagerfeuer, Grillen und natürlich so lange aufbleiben wie man will und kann… Am Samstag stattete das Straberger Schützenkönigspaar Klaus Saedler und Nina Schulz dem Zeltlager einen Besuch ab und brachte jede Menge Kuchen mit. Am Sonntag kam dann die Straberger Feuerwehr mit einem ihrer Löschgruppenfahrzeuge vorbei und rollten ihre Schläuche aus, sodass die Kinder mal selber Feuerwehrmann spielen konnten. In der diesjährigen Zeltlager-Olympiade - bestehend u.a. aus Kickerturnier, Geocatching Schnitzeljagd, Quizduell Betreuer gegen Kinder und Entenrennen in der Wied - wurde wieder der Zeltlager-König ermittelt, der dieses Jahr denkbar knapp mit nur 1 bzw. 2 Punkten Vorsprung vor dem Zweit- und Drittplatzierten gewann. Das Wetter meinte es gut in diesem Jahr, außer am Sonntag-Nachmittag war es ganztägig sonnig und warm. Nur nachts kühlte es Westerwald-typisch merklich ab. Das routinierte Küchenteam sorgte für beste leibliche Verpflegung. Es war eine tolle Zeit und alle Betreuer hatten viel Lob für die Truppe. Die Zeit verging wieder viel zu schnell, obwohl die Tage lang und die Nächte kurz waren.

Ein Dank gebührt den vielen Unterstützern dieses Projektes, insbesondere den örtlichen Unternehmen, die wieder wie selbstverständlich Ihre Fahrzeuge und Ausrüstung zur Verfügung stellten, sowie in diesem Jahr auch dem Unternehmen RWE, dass eine großzügige Geldspende beisteuerte. Ein besonderer Dank gilt auch den Betreuern, die - meist schon seit vielen Jahren - durch Ihren außerordentlichen persönlichen Einsatz und Ideenreichtum die Durchführung des Straberger Pfingstzeltlagers erst möglich machen.

Schön, wenn diese Tradition noch viele Jahre am Leben bleiben würde. Die Planung für 2019 hat schon begonnen…

 ©Text mit Dank an Jörg Holsteg, sowie Bilder von Martin und Thomas 2018