2019 Pfingst-Zeltlager

Pfingstzeltlager Straberg 2019 nach Berg:

Sturm, Stimmung und starke Jungs!

Die 47. Auflage des Pfingstzeltlagers Straberg führte uns dieses Jahr auf den Zeltplatz des Naturfreundehauses in Berg in der Eifel. Veranstalter waren wie jedes Jahr die St. Hubertus Schützenbruderschaft und der FC Straberg, genauer gesagt ein gutes Dutzend mehr oder weniger junger, auf jeden Fall aber hochmotivierter Männer aus den Reihen dieser Vereine.

 



Zeltlager 2019 in Berg

Hunger, die Erste

 

Hochmotiviert waren auch die 37 Jungs zwischen 6 und 17 Jahren, die sich pünktlich am frühen Freitagnachmittag in Straberg einfanden. Neben den vielen schon routinierten Zeltlager-Fahrern waren auch in diesem Jahr wieder eine gute Handvoll „Novizen“ dabei. Letztere staunten daher nicht schlecht über das weitläufige Zeltlager-Areal, dass wir Betreuer bereits ab Donnerstag aufgebaut hatten. Nur den legendären „Berg-Blick“ - den gab es auch vor unserer Ankunft schon. Von Freitag auf Samstag schüttelte uns ein stürmischer Wind gut durch, den 2 Tipi-Zelte nicht ganz unbeschadet überstanden. Ansonsten hatten wir bestes Zeltlager-Wetter: keinen Tropfen Regen, nicht zu kalt, nicht zu heiß und Sonne satt.


Betreuer vor dem Berg-Blick

Stockbrot am Lagerfeuer

 

Um einem drohenden Lagerkoller von vornherein keine Chance zu geben, hatten wir uns natürlich wie gewohnt reichlich Programm einfallen lassen. Zentraler Bestandteil war wieder die Zeltlager-Olympiade, dieses Jahr bestehend aus einem Siebenkampf: Im Bogenschießen, Riesen-Schleuder-Dosenschießen und Basketball konnten die Jungs Ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Aus dem Kinder-gegen-Betreuer-Quiz gingen die Erwachsenen mit nur 1 Punkt Vorsprung als Sieger hervor. Die Geocaching-Schnitzeljagd mit GPS-Geräten führte den ein oder anderen aufgrund der etwa 8 km Wegstrecke über hügeliges Gebiet an seine Grenzen. Und im Tauziehen ließen die Kinder den Betreuern am Ende keine Chance und gingen aus allen Durchgängen als haushoher Sieger hervor. Einfach starke Jungs!

 

Geocaching Schnitzeljagt I

Geocaching Schnitzeljagt II

 

Samstag hatten wir für die Gruppe 1 Stunde freie Fahrt auf der Sommer-Rodelbahn Altenahr gebucht, wo Fahrtwind und Fliehkräfte die tollkühnen Männer in ihren rollenden Kisten zu immer neuen Bestzeiten trieben. Am Sonntagmorgen ging´s ins Freibad, die Bandbreite dort reichte von „in der Sonne chillen“ bis zu gewagten Sprüngen vom 5m-Turm. Gewünschter Nebeneffekt: Das erfrischende Nass hob das Hygiene-Niveau der Kinder wieder auf Normal-Niveau. So stand dem traditionellen Besuch des Straberger Schützenkönigspaars Markus und Anja Heide, der Straberger Feuerwehr samt Löschgruppenfahrzeug sowie einigen Eltern und Stammgästen am Sonntagnachmittag nichts mehr im Wege. Ansonsten gab es noch Fußball satt, Stockbrot, Wasserschlachten am Pool, eigener Süßigkeiten-Kiosk und und und... Zu guter Letzt musste natürlich auch das Lagerfeuer stetig mit Nahrung versorgt werden, denn es gilt die Maxime: Wenn das Feuer ausgeht, ist das Zeltlager vorbei!
Und da soviel Action richtig Hunger macht, zauberte unser Küchenteam wieder jede Menge leckere Sattmacher-Gerichte auf unsere Teller.

 

Sommerrodeln, Stau vor dem Lift

Sommerrodeln, rasante Abfahrt I

Sommerrodeln, rasante Abfahrt II

Hunger, die Zweite

Was reingeht, muss auch wieder raus ;-)

Abendstimmung - Traumhaftes Berg-Panorama

Chillen im Freibad

Sprungturm-Action im Freibad

Sandburgen-Bauen im Freibad

Hunger, die Dritte

Gruppenbild mit dem amtierenden Königspaar

Novizen-Bande

 

Uns Betreuern machten es die Jungs dieses Jahr meist wieder ziemlich leicht: Die Stimmung war super, untereinander gab es kaum Streitigkeiten sondern im Gegenteil große Rücksichtnahme und beim Abbauen am Montagmorgen packten alle mit an. So mussten wir nur selten eingreifen und ein paar „Leitplanken“ setzen. Und genau so soll es auch sein: 3 Tage einfach nur Kind sein und die Freiheit genießen! Das gilt dann sogar ein bisschen für uns Erwachsene ;-).

 

Montagmorgen - Abbau - Alle packen mit an

Alles muss wieder mit

Trucker on the road home

 

Zum Schluss noch einmal vielen Dank den vielen Unterstützern dieses Projektes, insbesondere den örtlichen Unternehmen für Fahrzeuge und Ausrüstung, den Strabergern für die großzügige Geldspende an Gottestracht sowie auch der Firma Ineos für einen Zuschuss.

Auf ein Wiedersehen – Pfingsten 2020 in Datzeroth an der Wied.


 © 06/2019 Text und Bilder  mit Dank an Jörg Holsteg