Sitzungskarneval 2020/ 2021 fällt wegen

der Corona-Pandemie aus!

 
Bilder Stephan Müller
Zusammenstellung Klaus Saedler
 

 

Schweren Herzens haben alle Dormagener und Rommerskirchener Karnevalsvereine gemeinschaftlich mit den beiden Bürgermeistern Erik Lierenfeld und Dr. Martin Mertens einstimmig entschieden, dass es aufgrund des Infektionsgeschehens in der kommenden Session

keinen Sitzungskarneval geben wird.
 
Dies betrifft in Straberg
neben der bereits abgesagten Frauensitzung im November
vor allem die
Sitzung am Bösch (30.01.2021) sowie die beliebte
Kindersitzung (06.02.2021).
 
Entscheidungen zur Durchführung des Straßenkarnevals wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben.
 
Sitzungspräsident Klaus Saedler blutet aufgrund dieser Entscheidung zwar das Herz, sieht diese Entscheidung aber als richtig und alternativlos an: "Natürlich hätte man Hygienekonzepte mit Maskenpflicht und Abstandsregeln entwickeln können, aber dies hätte keinem Jecken zugesagt und hätte sowohl dem Elferrat als auch den Akteuren und dem Publikum keinen Spaß bereitet. Gerade im Karneval, wo Geselligkeit und Nähe ein wichtiger Bestandteil sind, wäre es unverantwortlich und unmöglich den Sitzungskarneval, wie wir ihn kennen durchzuführen. Daher hoffe ich, dass baldmöglichst ein Impfstoff verfügbar ist, denn ohne Impfstoff sind Veranstaltungen (gerade in geschlossenen Räumen bzw. im Hubertussaal) solcher Größenordnung praktisch nicht durchführbar."
 

Die Stadt Dormagen und die Gemeinde Rommerskirchen haben ebenfalls eine Pressemitteilung hierzu herausgegeben, dessen Wortlaut ihr hier lesen könnt:
 
2021 kein Sitzungskarneval in Dormagen und Rommerskirchen
 
Nach Grevenbroich gibt es nun auch in Dormagen und Rommerskirchen eine Entscheidung: In der Session 2020/2021 wird es wegen der andauernden Corona-Pandemie leider keinen Sitzungskarneval in Dormagen und Rommerskirchen geben. Die Absage umfasst den Zeitraum bis Ende Februar. Auch Tollitäten wird es nicht geben. Auf Bitten der Stürzelberger Karnevalisten um ihren Vorsitzenden Markus Fillinger kamen die Vertreter der Vereine aus Dormagen und Rommerskirchen zu Beratungen zusammen. Dabei wurde die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass aus Sicherheitsgründen der Karneval in Sälen und Zelten abgesagt wird. „Das war keine leichte Entscheidung“, sagt der Rommerskirchener Bürgermeister Martin Mertens. „Dennoch haben sich alle Beteiligten schweren Herzens sehr bewusst zu diesem Schritt durchgerungen. Wir sind überzeugt: Das gebieten Vernunft und Verantwortung einfach.“ Dabei hatten die Teilnehmer auch die Auswirkungen der Situation in Gangelt vor Augen und müssen davon ausgehen, dass die Dinge, die den Karneval ausmachen, Nähe und Geselligkeit, nicht möglich sein werden.
 
Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld verwies auch auf die derzeit wieder ansteigenden Fallzahlen. „Es geht auch darum, Planungssicherheit für die Karnevalsvereine zu schaffen. Wir wollen keine Infektions-Hotspots beim Karneval – das wäre für alle Beteiligten schlecht. So schwer uns allen das auch fällt.“ Die Stadt Dormagen und die Gemeinde Rommerskirchen werden den Sitzungskarneval und karnevalistischen Saalveranstaltungen im Einvernehmen mit den Vereinen untersagen. Bewusst offen gelassen wurde indes das Schicksal des Straßenkarnevals. „Hier besteht durchaus – abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen – Raum für uns Vereine, um neue und coronakonforme Konzepte zu entwickeln“, erklärt Markus Fillinger von der KG Rot-Weiß Stürzelberg.
 
„Die Entscheidung tut weh, keine Frage“, sagt Jörg Sauer von der KG Ansteler Burgritter. „Aber die Gesundheit aller ist für uns mehr wert als Brauchtum und Freude am Karneval. Es wäre unverzeihlich und niemals wieder gut zu machen, wenn auch nur ein einziger Besucher unserer Veranstaltungen dann dort an Corona erkranken oder daran gar sterben würde.“
 
Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine Lockerung der Abstands- und Hygieneregeln in den nächsten Wochen und Monaten unwahrscheinlich erscheint. „Ich rechne eher mit einer erneuten Verschärfung“, so der Dormagener Verwaltungschef Lierenfeld. „Zumindest deutet der Trend derzeit darauf hin.“
 

Bleibt Alle gesund und haltet Euch bitte auch weiterhin an die Vorsichtsmaßnahmen und Abstandsregeln, damit wir in Zukunft wieder tolle Feste miteinander feiern und unsere Traditionen gemeinsam leben können.

Der Vorstand der
St.-Hubertus-Schützenbruderschaft-Straberg von 1867 e.V.

Passt auf Euch auf und bleibt Alle gesund!